Die Samsung Galaxy S26-Reihe ist offiziell erschienen 03/03/26

Das Samsung Galaxy S26, Samsung Galaxy S26+ und Samsung Galaxy S26 Ultra sind offiziell da, und anstatt die Regeln komplett neu zu erfinden, hat Samsung sich entschieden, die Kanten einer bereits funktionierenden Formel zu schärfen.

Die Flaggschiff-Modellreihe 2026 erscheint etwas später als üblich, wirkt aber dennoch souverän. Es handelt sich nicht um eine radikale Neuerfindung, sondern um ein Jahr der Verfeinerung – und das ist durchaus positiv.

Ein vertrautes Design, poliert

Auf den ersten Blick wirkt die S26-Familie vertraut und beruhigend. Samsungs klares, minimalistisches Design bleibt erhalten. Schlanke Rahmen, hochwertige Materialien und das unaufdringliche Flaggschiff-Feeling, das die S-Serie seit Jahren auszeichnet.

Die auffälligste Änderung befindet sich auf der Rückseite. Anstelle einzelner, frei beweglicher Linsen verfügen alle drei Modelle nun über einen erhöhten Kamerasteg. Das ist zwar subtil, verleiht der Rückseite aber ein einheitlicheres Erscheinungsbild – weniger wie „auf einer Fläche angeordnete Komponenten“, sondern eher wie „aus einem Guss“

Neue Farboptionen, darunter Kobaltviolett, verleihen dem Ganzen eine persönliche Note, ohne dabei übertrieben zu wirken.

Wie erwartet:

  • Das S26 ist nach wie vor das kompakteste und taschenfreundlichste Modell.
  • Das S26+ bietet ein größeres Display und einen größeren Akku, ohne dabei die volle Ultra-Ausstattung zu bieten.
  • Das Ultra bleibt die kompromisslose Komplettlösung.

Sichtschutz: Ein Ultra-exklusives Flex-System

Eine der meistdiskutierten Neuerungen in diesem Jahr ist Samsungs neues Privacy Display – exklusiv für das Ultra.

Es reduziert die Sichtbarkeit des Bildschirms aus seitlichen Blickwinkeln und erschwert so das Erfassen sensibler Informationen durch neugierige Blicke. Ob Sie nun Banking-Apps, E-Mails oder Nachrichten in öffentlichen Verkehrsmitteln abrufen – es bietet ein subtiles, aber wirkungsvolles Maß an Diskretion.

Das Besondere daran ist, dass es nicht alles oder nichts ist. Nutzer können selbst entscheiden, welche Bildschirmbereiche verdeckt und welche sichtbar bleiben. Diese Flexibilität lässt es weniger wie eine Spielerei und mehr wie ein wirklich praktisches Werkzeug wirken.

Ja, dadurch vergrößert sich der Abstand zwischen dem Ultra und seinen Geschwistermodellen, aber genau das ist ja der Sinn der Sache. Der Ultra soll sich einfach etwas Besonderes anfühlen.

Leistung und die Rückkehr von Exynos

Samsungs hauseigene Exynos-Chips sind in bestimmten Regionen zurück, und dieses Mal haben sie etwas zu beweisen.

Die Modelle S26 und S26+ sind in Märkten wie Großbritannien und ganz Europa mit dem neuen Exynos 2600 ausgestattet. Dieser Prozessor, der im 2-nm-Verfahren gefertigt wird, verspricht eine höhere Effizienz und eine stärkere Dauerleistung als frühere Exynos-Prozessoren.

Das Ultra hingegen ist mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 für Galaxy ausgestattet – Qualcomms Top-Chip, der speziell für Samsungs Flaggschiff entwickelt wurde.

Auf dem Papier scheint Samsung zuversichtlich, den Leistungsunterschied zu den Vorjahren deutlich verringert zu haben. Tests unter realen Bedingungen werden das endgültige Bild zeigen, aber erste Anzeichen deuten darauf hin, dass es sich hier nicht um ein Comeback des Exynos-Prozessors handelt, sondern um einen Neustart.

Kamera: Kleine Anpassungen, intelligente Verbesserungen

Die Modelle S26 und S26+ setzen weiterhin auf die Dreifach-Objektivkonfiguration, die problemlos für alltägliche Fotografie, Social Media, Nachtaufnahmen, schnelle Zooms und Videoaufnahmen geeignet ist.

Das Ultra-Modell steht erwartungsgemäß im Mittelpunkt.

Die Megapixelzahl bleibt gleich, aber Samsung hat die Blendenöffnungen zweier wichtiger Sensoren vergrößert:

  • Die 200-MP-Hauptkamera hat jetzt eine Blende von f/1.4
  • Das 50-Megapixel-Teleobjektiv wechselt auf eine Lichtstärke von f/2.9

In der Praxis bedeutet das eine bessere Leistung bei schwachem Licht und eine höhere Bildschärfe beim Zoomen. Das klingt vielleicht nicht spektakulär, aber genau solche Verbesserungen machen sich bemerkbar, wenn es darauf ankommt, zum Beispiel bei Nachtaufnahmen oder schwierigen Lichtverhältnissen.

Der Speicherplatz erhält ein willkommenes Upgrade

Es gibt kein Basismodell mit 128 GB mehr. Alle Modelle beginnen nun standardmäßig mit 256 GB.

Angesichts größerer Apps, höher auflösender Videos und zunehmend KI-basierter Funktionen erscheint dieser Schritt sinnvoll. Er könnte zwar die Preise etwas in die Höhe treiben, bedeutet aber auch, dass weniger Nutzer nach ein oder zwei Jahren an Speichergrenzen stoßen werden.

Im Jahr 2026 scheinen 256 GB die richtige Basisgröße zu sein.

One UI 8.5 – sofort einsatzbereit

Alle drei Modelle werden mit One UI 8.5, Samsungs neuester Version von Android, auf den Markt kommen.

In diesem Jahr liegt der Fokus eher auf ausgefeilter Funktionalität und intelligenter Bedienung als auf aufsehenerregenden optischen Veränderungen. Bixby profitiert von einer verbesserten KI-Integration, die natürlichere Gespräche und eine umfassendere Steuerung der Einstellungen ermöglicht. Auch die Anrufverwaltung wird intelligenter, beispielsweise durch die geplante Weiterleitung von Voicemails. Eine kleine Funktion, die sich bei vielbeschäftigten Nutzern schnell zu einem echten Highlight entwickeln könnte.

Samsung bekräftigt zudem sein Engagement für sieben Jahre Software- und Sicherheitsupdates, was nach wie vor eines der stärksten langfristigen Supportversprechen im Android-Bereich darstellt.

Veröffentlichung und Verfügbarkeit

Die S26-Serie wurde auf Samsungs jüngstem Unpacked-Event vorgestellt und erscheint offiziell am 6. März. Vorbestellungen sind bereits möglich. Der etwas spätere Veröffentlichungstermin tut der Begeisterung keinen Abbruch; alle drei Modelle werden weltweit erhältlich sein.

Das Gesamtbild

Die Galaxy S26-Reihe versucht nicht, irgendjemanden zu schockieren, und genau deshalb funktioniert sie.

Das S26 und das S26+ wirken wie souveräne, rundum gelungene Upgrades mit mehr Speicherplatz und verbesserter Energieeffizienz. Das Ultra unterstreicht seinen Premium-Status zusätzlich mit Privacy Display und einer leistungsstarken Kamera.

Für Nutzer, die von älteren Galaxy-Geräten upgraden, wird sich diese Generation deutlich wertig anfühlen. Für diejenigen, die vom Vorjahresmodell wechseln, geht es eher darum, ob die kleinen Verbesserungen, insbesondere beim Ultra, den Ausschlag geben.